Projekt Modus

Das Projekt MODUS der HRK will die Anerkennungs- und Anrechnungspraxis* an Hochschulen weiter verbessern. Dadurch werden mehr Transparenz und Flexibilität sowie Mobilität und Durchlässigkeit ermöglicht. Zu den Schwerpunkten des Projekts gehören:

  • Abstimmung und Verbreitung von gemeinsamen, qualitätsgesicherten Standards für Anerkennung und Anrechnung an Hochschulen
  • Verstärkte Nutzung digitaler Prozesse und Infrastrukturen für bessere und einfachere Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren, einschließlich der Erprobung digitaler Pilotanwendungen
  • Information und Beratung von Hochschulen zu allen Fragen von Anerkennung und Anrechnung (Servicestelle)

Das Projekt will zur zentralen Anlaufstelle für transparente, verbindliche und hochschulnahe Informationen werden, die zielgerichtete Unterstützung für Hochschulen anbietet. Gleichzeitig will es in enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen eine wichtige Impulsgeber-Funktion bei der zunehmenden Digitalisierung von innerhochschulischen Anerkennungs- und Anrechnungsprozessen übernehmen.

Um die Hochschulen auf vielfältige Weise einzubeziehen, werden Expertenrunden („Zukunftswerkstätten“) zu den Fokusthemen, ein Experten-/Berater-Netzwerk und ein Beirat eingerichtet sowie interessierte Pilothochschulen eingebunden. Zugleich bietet das Projekt zielgruppengerechte Angebote für Information und Beratung, Austausch und Vernetzung von Hochschulen (Workshops, Web-Seminare, Konferenzen). Die Auswirkungen von gezielten Maßnahmen werden mit projektbegleitenden Evaluationen und Befragungen der Hochschulen erfasst.

* Diese umfasst sowohl die Anerkennung von hochschulisch erworbenen Leistungen und Qualifikationen aus dem In- und Ausland als auch die individuelle und pauschale Anrechnung von formal, non-formal und informell außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen im Hochschulbereich.

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