Zukunftswerkstätten

Neben der wichtigen Funktion des Projekts MODUS, Informations- und Beratungsangebote für Hochschulen bereitzustellen, soll es auch die Weiterentwicklung von Anerkennung und Anrechnung vorantreiben, um Mobilität und Durchlässigkeit im deutschen Bildungssystem zu verbessern.

Um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu bearbeiten, inhaltliche Entwicklungen und Innovationen anzuregen, Ziele zu setzen und zukunftsgerichtete Empfehlungen zu formulieren, etabliert MODUS thematisch und zeitlich fokussierte Expertenrunden, die „Zukunftswerkstätten“. Die Empfehlungen sollen eine möglichst breite Wirkung in der deutschen Hochschullandschaft erzielen und damit einen wesentlichen Beitrag leisten, den Hochschulen eine nachhaltige Stütze für die Optimierung der Anerkennungs- und Anrechnungsprozesse zu bieten.

Die Zukunftswerkstätten werden von der Expertise von Akteurinnen und Akteuren aus Hochschulen und anderen relevanten Institutionen getragen. Mit ihrem Beitrag unterstützen sie nicht nur die Arbeit von MODUS, sondern auch die weitere Entwicklung von Durchlässigkeit und Mobilität im deutschen Bildungssystem.


Zukunftswerkstatt 1: Qualitätskriterien

Im Rahmen der ersten Zukunftswerkstatt erarbeiten ausgewählte Expert:innen unter dem Vorsitz von Professorin Mechthild Dreyer Qualitätskriterien für Anerkennung und Anrechnung. Diese sollen in Form eines Arbeitspapiers die Hochschulen bei ihrer Weiterentwicklung von Anerkennung und Anrechnung unterstützen. Das Arbeitspapier dient außerdem als Diskussionsgrundlage für die Gremien der HRK.

Beim ersten Treffen am 22. April 2021 bestimmten die Expert:innen fünf zentrale Handlungsfelder, denen sie sich im Folgenden in einzelnen Arbeitsgruppen widmen:

  1. Anerkennungs- und Anrechnungskultur
  2. Mobilität
  3. Durchlässigkeit und Lebenslanges Lernen
  4. Qualitätsentwicklung und
  5. Verfahren.

Das zweite gemeinsame Treffen der Expert:innen am 2. September 2021 dient der Abstimmung des Gesamtentwurfs.

Expert:innen
  • Dr. Olaf Bartz
    Geschäftsführer, Stiftung Akkreditierungsrat
  • Prof. Dr. Mechthild Dreyer
    Professorin für Philosophie des Mittelalters, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • Ann-Catrin Gras
    Sprecherin, Bundesfachschaftenkonferenz der Wirtschaftswissenschaften
  • Prof. Dr. Mathias Hinkelmann
    Prorektor Lehre und Qualitätsmanagement, Hochschule der Medien Stuttgart
  • Dr. Walburga Freitag 
    Stellvertretende Abteilungsleiterin, Deutsches Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung
  • Prof. Dr. Annika Maschwitz
    Professorin für Lebenslanges Lernen, Hochschule Bremen 
  • PD Dr. Wolfgang Müskens
    Leiter des Kompetenz-bereichs Anrechnung, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Dr. Uwe Muuss
    Leiter Abteilung Göttingen International, Georg-August-Universität Göttingen
  • Prof. Dr. Andreas Musil
    Vizepräsident für Lehre und Studium, Universität Potsdam
  • Prof. Dr. Philipp Pohlenz
    Professor für Gesellschaftswissenschaften, Hochschulforschung und Professionalisierung der akademischen Lehre, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Monika Schröder
    Leiterin der Abteilung Beratung und Strategie für Studium und Lehre, Frankfurt University of Applied Sciences
  • Prof. Dr. Martin Ullrich
    Professor für Interdisziplinäre Musikforschung, Hochschule für Musik Nürnberg
  • Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann
    Professorin für Psychologie und Hilfen zur Erziehung, Hochschule München
  • Ingrid Wadsack-Köchl
    Stellvertretende Abteilungsleiterin, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, ENIC NARIC AUSTRIA, Anerkennungsfragen und Internationales Hochschulrecht
  • Dr. Daniela Worek
    Sachgebietsleiterin Anerkennung internationaler Lehramtsabschlüsse, Hessische Lehrkräfteakademie 

Zukunftswerkstatt 2: Digitalisierung

Die Zukunftswerkstatt 2 widmet sich der Frage, wie sich digitale Infrastrukturen für transparente, konsistente und effektive Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren in den Hochschulen nutzen lassen. Im Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Hochschulen werden Anforderungen an digitale Anwendungen und Prozesse ermittelt, die sich aus den besonderen Bedarfen vielfältiger Studierenden- und Hochschulprofile ergeben. In einem vorgeschalteten Veranstaltungs- und Austauschformat werden hierzu überzeugende Projekte und Beispiele (vergleichbare Datenbankanwendungen, Softwaretools, digitale Workflows) aus den Hochschulen und Synergien für die Nutzung und Verbreitung übergreifender Lösungen gesucht. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt 2 sollen in Empfehlungen zur Entwicklung von Musterprozessabläufen und der Nutzung digitaler Anwendungen sowie in eine Machbarkeitsstudie für Pilotanwendungen einfließen.


Zukunftswerkstatt 3:
Microcredentials – Anerkennung, Anrechnung und Qualitätskriterien (2022)

Zukunftswerkstatt 4:
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Anerkennung und Anrechnung (2023)

Zukunftswerkstatt 5:
??? (2024)

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