Zukunftswerkstätten

Neben der wichtigen Funktion des Projekts MODUS, Informations- und Beratungsangebote für Hochschulen bereitzustellen, soll es auch die Weiterentwicklung von Anerkennung und Anrechnung vorantreiben, um Mobilität und Durchlässigkeit im deutschen Bildungssystem zu verbessern.

Um aktuelle und zukünftige Herausforderungen zu bearbeiten, inhaltliche Entwicklungen und Innovationen anzuregen, Ziele zu setzen und zukunftsgerichtete Empfehlungen zu formulieren, etabliert MODUS thematisch und zeitlich fokussierte Expertenrunden, die „Zukunftswerkstätten“. Die Empfehlungen sollen eine möglichst breite Wirkung in der deutschen Hochschullandschaft erzielen und damit einen wesentlichen Beitrag leisten, den Hochschulen eine nachhaltige Stütze für die Optimierung der Anerkennungs- und Anrechnungsprozesse zu bieten.

Die Zukunftswerkstätten werden von der Expertise von Akteurinnen und Akteuren aus Hochschulen und anderen relevanten Institutionen getragen. Mit ihrem Beitrag unterstützen sie nicht nur die Arbeit von MODUS, sondern auch die weitere Entwicklung von Durchlässigkeit und Mobilität im deutschen Bildungssystem.

Zukunftswerkstatt 1: Qualitätskriterien

Die erste Zukunftswerkstatt des Projekts MODUS dient der Entwicklung gemeinsamer Standards, die nachhaltig etabliert werden sollen.
Hierzu werden sich anerkannte Expertinnen und Experten aus den Themenbereichen „Anerkennung“ und „Anrechnung“ beraten, um Qualitätskriterien für transparente, konsistente und effektive Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren zu definieren und abzustimmen. Die Ergebnisse sollen in einem Arbeitspapier veröffentlicht werden, um den Diskurs zu gemeinsamen Standards für Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren im Hochschulsystem voranzubringen.

Zukunftswerkstatt 2: Digitalisierung

Die Zukunftswerkstatt 2 widmet sich der Frage, wie sich digitale Infrastrukturen für transparente, konsistente und effektive Anerkennungs- und Anrechnungsverfahren in den Hochschulen nutzen lassen. Im Austausch mit Expertinnen und Experten aus den Hochschulen werden Anforderungen an digitale Anwendungen und Prozesse ermittelt, die sich aus den besonderen Bedarfen vielfältiger Studierenden- und Hochschulprofile ergeben. In einem vorgeschalteten Veranstaltungs- und Austauschformat werden hierzu überzeugende Projekte und Beispiele (vergleichbare Datenbankanwendungen, Softwaretools, digitale Workflows) aus den Hochschulen und Synergien für die Nutzung und Verbreitung übergreifender Lösungen gesucht. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt 2 sollen in Empfehlungen zur Entwicklung von Musterprozessabläufen und der Nutzung digitaler Anwendungen sowie in eine Machbarkeitsstudie für Pilotanwendungen einfließen.

Zukunftswerkstatt 3: Microcredentials – Anerkennung, Anrechnung und Qualitätskriterien (2022)

Zukunftswerkstatt 4: Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Anerkennung und Anrechnung (2023)

Zukunftswerkstatt 5: ??? (2024)

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