Kreis der Beraterinnen und Berater

 

Prof. Dr. Axel Benning

Fachhochschule Bielefeld
Professor für Wirtschaftsrecht, insbes. Handels-, Gesellschafts- und Arbeitsrecht; ehem. Dekan

Interessen: Anrechnung und Anerkennung, Akkreditierung, Digitalisierung

Ich möchte gerne meine Expertise in interdisziplinären Gruppen weitergeben, damit für die Hochschulen passgenaue Problemlösungen angeboten werden können. Außerdem möchte ich durch die Zusammenarbeit mit anderen Expertinnen und Experten meinen Horizont erweitern.“

 

Prof. Dr. Andrea Beyer

Hochschule Mainz
Ehem. Vizepräsidentin

Interessen: Führungs- und Strategiethemen im Kontext der besonderen Bedingungen an Hochschulen, Studiengangkonzeptionen

„Neben meiner Professorentätigkeit konnte ich in mehreren Leitungsfunktionen vielfältige Erfahrungen sammeln. Diese möchte ich weitergeben bzw. in der Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen in neuen Feldern anwenden.“

 

Prof. Dr. André Coners

Fachhochschule Südwestfalen
Prüfungsausschussvorsitzender, Studiengangsleiter

Interessen: Gestaltung von Anerkennungsprozessen

„Als Prüfungsausschussvorsitzender bin ich an einer Professionalisierung von Anerkennungsverfahren interessiert.“

 

Prof. Dr. Mechthild Dreyer

Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Professorin für Philosophie des Mittelalters, ehem. Vizepräsidentin, stellvertretende Vorsitzende des Hochschulrates der Hochschule Mainz, Vorsitzende des Stiftungsrates von evalag

Interessen: Hochschulstrategische Fragen von Anerkennung und Anrechnung; Entwicklung einer Anrechnungs- und Anerkennungskultur

„Meine Bereitschaft zur Mitarbeit im MODUS-Projekt hängt mit der Überzeugung zusammen, dass Anerkennung und Anrechnung zentrale hochschulstrategische Themen sind und es auch noch für viele Jahre bleiben werden.“

 

Prof. Dr. Uwe Elsholz

FernUniversität in Hagen
Prorektor für Weiterbildung, Transfer und Internationalisierung

Interessen: Individuelle Anrechnung, Portfolioverfahren, Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen

„Die Anrechnung von Kompetenzen, insbesondere aus der beruflichen Bildung, trägt nicht nur zur Erhöhung der Bildungsgerechtigkeit bei, sie ist auch volkswirtschaftlich sinnvoll und geboten. Prozesse, Instrumente und Kulturen entsprechend gerechter und effizienter zu gestalten, ist eine gute Sache, an der ich sehr gerne mitwirke.“

 

Michaela Fuhrmann

Universität Potsdam
Geschäftsführerin des Zentrums für Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium (ZfQ)

Interessen: Verbindung von Lehrstrategien/Leitbildern für die Lehre mit Prozessen der Anerkennung und Anrechnung, Evaluation, Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung

„Die Weiterentwicklung von Verfahren und Kriterien zu Anerkennung und Anrechnung ist kein rein rechtliches Thema. Vielmehr kommen hier darüber hinaus verschiedene Bereiche, wie bspw. Strategie, Rollenverständnisse und Studiengangsentwicklung zusammen. Das Kennenlernen der verschiedenen Herangehensweisen an den Hochschulen durch das Stellen von Fragen aus einer externen Sicht ist meine wesentliche Motivation für die Tätigkeit als Beraterin.“

 

Benjamin Gehring

Universität Hohenheim
Leiter des Akademischen Auslandsamts

Interessen: Internationale Angelegenheiten, Anerkennungsfragen im Bereich Erasmus+/International, Organisationsentwicklung

„Hochschulen europäisieren sich derzeit in großem Maße insbesondere durch EU-europäische Angleichungen von Anerkennungsverfahren und die europäische Studienreform. Dabei entstehen entscheidende Prozesse, die die ganze Hochschule als Organisation betreffen.“

 

Prof. Dr. Matthias Hermann

Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Prorektor für Studium und Studierendenverwaltung

Interessen: Individualisierte Anerkennungsverfahren

"Die Besonderheiten an künstlerischen Hochschulen sichtbar machen."

 

Prof. Dr. Matthias Hinkelmann

Hochschule der Medien Stuttgart
Prorektor Lehre und Qualitätsmanagement, Vorsitzender des zentralen Prüfungsausschusses

Interessen: Anerkennung und Anrechnung im Kontext von Systemakkreditierung und Qualitätsmanagement; Satzungen und Prüfungsordnungen

„Bei jeder Beratung, Auditierung oder Evaluation gewinnen beide Seiten neue Erfahrungen, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet.“

 

Prof. Dr. Hans Klaus

Fachhochschule Kiel
Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung, ehem. Dekan, DQR- und HQR-Experte

Interessen: Anerkennungs- und Anrechnungskultur, Organisations- und Personalentwicklung, Kompetenzorientierung, Microcredentials

„Ich sehe das Projekt als eine Chance, die Bildungsmobilität der Menschen und die Durchlässigkeit der Bildungssysteme zu stärken sowie zugleich die Spezifika hochschulischer Bildung zur Geltung zu bringen.“

 

Dr. Manuela Koch-Rogge

Hochschule Harz
Leiterin des Projekts Alternative Akkreditierung (Rektorat), ehem. Leiterin der Anrechnung außerhochschulisch erworbener Kompetenzen

Interessen: Anrechnung außerhochschulisch erworbener Lernergebnisse, insbesondere Äquivalenzvergleich, Entwurf und Implementierung von Anrechnungsprozessen in der Hochschule, Schulung von Stakeholdern im Prozess (Modulverantwortliche, Prüfungsausschüsse)

„Basierend auf meiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Anrechnungsverfahren sowie dem damit verbundenen Diskurs in Hochschulgremien, möchte ich andere Hochschulen dabei unterstützen, Hemmschwellen in der Anrechnung außerhochschulischer Lernergebnisse abzubauen und Anrechnung in der Hochschulpraxis umzusetzen.“

 

Prof. Dr.-Ing. Klaus Peter Kratzer

Technische Hochschule Ulm
Professor, Studiendekan CTS (Computer Science), ehem. Prorektor Studium und Internationale Angelegenheiten

Interessen: Anerkennungsfreundliche Studiengangsgestaltung, der wesentliche Unterschied, Übertragung von Noten, Satzungen

„Die Durchlässigkeit von Studiengängen in der höheren Bildung ist unabdingbar für die Verfolgung des Prinzips des Lebenslangen Lernens. Dies motiviert meinen persönlichen Einsatz für die konsequente Entwicklung angemessener Strukturen für Anerkennung und Anrechnung – strategisch und operativ.“

 

Prof. Dr. Michael Lichtlein

Hochschule für angewandte Wissenschaften Coburg
Vizepräsident für Lehre, Qualitätsentwicklung und Weiterbildung

Interessen: Anrechnung, Qualitätssicherung und -entwicklung, Digitalisierung von Prozessen und Instrumenten

 

Dr. Isabelle Maringer

Universität Leipzig
Referentin für Mobilitätsförderung, Teamleitung an der Stabsstelle Internationales

Interessen: Anerkennung im Ausland erbrachter Leistungen (fachbezogene Verfahren und Abläufe), Einbettung von Mobilitätsfenstern, student credit mobility im Erasmus+-Programm (Formulare, Prozesse, Instrumente zur Anerkennungsdokumentation)

„Die Anerkennung ist für Studierende nicht nur relevant, um Studienzeitverlängerungen zu vermeiden – sie bedeutet auch eine Wertschätzung ihrer Leistungen im Auslandsaufenthalt und ist zugleich ein Vertrauensbeweis gegenüber den Partnerhochschulen.“

 

PD Dr. Wolfgang Müskens

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Leiter des Kompetenzbereichs Anrechnung

Interessen: Anrechnung informell erworbener Kompetenzen, Gestaltung des Anrechnungsprozesses, qualitätsgesicherte Anrechnung

„An der Universität Oldenburg betreiben wir mit PLAR einen hochschulweiten Anrechnungsservice. Ich würde mich freuen, in den Austausch mit Hochschulen zu treten, die Anrechnung auf der Grundlage vergleichbarer Qualitätsstandards durchführen bzw. in Zukunft durchführen möchten.“

 

Ronny Röwert

Technische Universität Hamburg
Koordinator des Projekts digital.learning.lab

Interessen: Anerkennung bzw. Anrechnung digital erworbener Kompetenzen, digitale Infrastrukturen und Tools, Anerkennungs-/Anrechnungsprozesse mit außerhochschulischen Bildungsanbietern

„Hochschulbildung befindet sich mitten im digitalen Umbruch. Neue Technologien bieten einerseits grundsätzlich Potenziale für effektivere, transparentere und lernendenorientierte Anerkennungs- sowie Anrechnungsverfahren und andererseits neue Lernmöglichkeiten, die Gegenstand von Anerkennungs- und Anrechnungspraktiken werden.“

 

Prof. Dr. Ulrich Schmitt

Hochschule Aalen
Leiter des Anrechnungs- und Anerkennungsamts, Leiter der Anrechnungsdatenbank „andaba“, ehem. Dekan

Interessen: Anrechnung, „tailor-made courses“ (maßgeschneiderte verkürzte Studiengänge für bestimmte Zielgruppen), Anerkennung, Unterstützungstools (Datenbanken, Verknüpfung mit Campus Management System etc.

„Beruflich Qualifizierte erlebe ich als Bereicherung der Studierendenschaft in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Über Anrechnungen können Ingenieursstudiengänge attraktiver für diese Klientel werden, die Qualität der akademischen Ausbildung wird dadurch nicht berührt. Es ist auch aus Sicht der Lehrenden sinnvoll, bei den Studierenden bereits vorhandene Kompetenzen zu eruieren, ggf. zu würdigen und anzurechnen bzw. anzuerkennen.“

 

Dr. Mario Seger

Hochschule Darmstadt
Leiter der Abteilung Weiterbildung und Duales Studienzentrum sowie des Career Centers

Interessen: Anerkennung, Anrechnung (insbesondere Studiengangsgestaltung und Akkreditierung), Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung, Anrechnungs-Management-Systeme

„Flexible und zeiteffektive wissenschaftliche Weiterbildung ist eine zentrale Voraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nachhaltig zu sichern. Ein wichtiger Beitrag zur Etablierung entsprechend durchlässiger Weiterbildungsstrukturen ist die Implementierung qualitätsgesicherter Anrechnungs- und Anerkennungsinstrumente.“

 

Bastian Simon

Universität Bielefeld
Justiziar, Dezernat Studium und Lehre

Interessen: Rechtssichere Verfahren, internationale Aspekte (Erasmus+, Double Degree-Programme, Studiengangsgestaltung), digital unterstützte Verfahren ohne besonderen Softwareeinsatz

„Nach meiner Überzeugung sind individuelle Studien- und Lebensverläufe sowie studentische Mobilität nicht nur Ausdruck einer vielfältigeren Gesellschaft, sondern gewinnbringende Faktoren für eine gute (Aus-)Bildung. Viele Rahmenbedingungen passen nicht zu dieser Erkenntnis und sollten angepasst werden.“

 

Prof. Dr. Andrea Szczesny

Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Inhaberin des Lehrstuhls für BWL, Controlling und interne Unternehmensrechnung, ehemalige Vizepräsidentin

Interessen: Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung (Etablierung von Qualitätsstandards bezüglich Anerkennung und Anrechnung, Aufbau- und Ablaufstrukturen mit klaren Zuständigkeiten), Gestaltung von Veränderungsprozessen

„Ich erlebe immer wieder, wie schwer wir uns beim Aufbau von professionalisierten Strukturen in den Hochschulen tun. Meine Erfahrung aus vielen Großprojekten (z. B. Systemakkreditierung, Einführung von HIS-in-One) möchte ich gerne in die Beratung einbringen, um die erforderlichen Veränderungsprozesse in Hochschulen zu begleiten. Einen solchen Blick von außen habe ich immer als sehr hilfreich empfunden.“

 

Prof. Dr. Ursula Walkenhorst

Universität Osnabrück
Professorin, Studiendekanin des Instituts für Gesundheitsforschung und Bildung, ehem. Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Hochschule für Gesundheit Bochum

Interessen: Kompetenzorientierung in der Konstruktion und Re-Konstruktion von Studiengängen, Studiengangsplanung (Curriculumsentwicklung – von der Idee bis zur Akkreditierung), Umsetzung von Wissenschaft, Fachlichkeit und Beruflichkeit in Studiengängen

„Die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Hochschulen wird wesentlich von der Bereitschaft abhängen, innovative Wege zu gehen, um diese Orte zu gestalten. Um dies zu unterstützen, bringe ich meine hochschulische Expertise, einen reflektierten Blick auf die Optionen und die Freude an systematischen und analytischen (Denk-)Prozessen gerne ein.“

 

Dr. Daniela Worek

Hessische Lehrkräfteakademie
Sachgebietsleiterin „Anerkennung internationaler Lehramtsabschlüsse“

Interessen: Chancen und Hürden der Mobilität, Anrechnung und Anerkennung von Studienleistungen und Abschlüssen, Umgang mit Veränderungen

„Die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen innerhalb des Lehramtsstudiums bzw. der Ersten Staatsprüfung genauso wie die Anerkennung internationaler Lehramtsabschlüsse zählen seit Jahren zu meinen Arbeitsschwerpunkten. Daher sind mir die Schwierigkeiten, die sich in den Anerkennungsverfahren ergeben, aus unterschiedlichen Positionen bekannt. Es ist mir ein enormes Anliegen zur Optimierung dieser beizutragen, um für alle Beteiligten positive Effekte zu erzielen.“

 

Prof. Dr. Reinhard Zintl

Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Vertreter der Agenturen beim Akkreditierungsrat, ehem. Vizepräsident für Lehre

Interessen: Einschätzung der unterschiedlichen wissenschaftlichen Schwerpunkte und Qualifikationsziele, zugleich Einbettung in gleiche Grundprinzipien und Mindeststandards; Betrachtung jenseits der professionellen Verbindungen und Blick auf die Beziehung zwischen Geschichte und Kultur (Zusammenwirkung, Spannung, Toleranz); Kooperation zwischen den akademischen Ebenen und den formalen Experten innerhalb einer Hochschule

„Kompetenzen und Erfahrungen weitergeben; nicht belehren, eher unterstützen. Die jüngeren Professorinnen und Professoren haben sehr viel in der eigentlichen wissenschaftlichen Sache zu tun, und es gehört fast zu den Pflichten der Älteren, hier nützlich zu sein.“

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