Technische Hochschule Köln

Kompetenzorientierte Learning Outcomes zur Nachvollziehbarkeit erbrachter Leistungen

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Die TH Köln unterstützt mit einem transparenten Verfahren zur Anerkennung* hochschulisch und außerhochschulisch erbrachter Leistungen die studentische Mobilität und die Gestaltung individueller Bildungsbiografien.

Dazu hat sie 2019 begonnen, ihren Prozess zur Anerkennung von extern erbrachten Leistungen zu überarbeiten, um hochschulweit effizient, transparent und auf Basis eines breiten Kompetenzverständnisses zu agieren. Die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen wird in allen Prüfungsordnungen verbindlich geregelt. Das An­er­ken­nungs­ver­fahr­en ist auf der Homepage (https://www.th-koeln.de/anerkennung) abgebildet. Relevante Downloads stehen zur Verfügung. Der Prozess der Fallaufnahme, -bearbeitung und -entscheidung fand Niederschlag in einer „Handreichung zur Anerkennung“, die die Grundsätze der Lissabon-Konvention und die auf der Hochschulgesetzgebung basierenden Standards und Kriterien in Anwendungsszenarien übersetzt. Die „Handreichung zur Anerkennung“ - für alle am Prozess der Anerkennung beteiligte Personen entwickelt - adressiert die Aspekte

• Zuständigkeiten und Fristen

• Geltungsbereich (Anerkennung hochschulisch und außerhochschulisch erworbener Kompetenzen)

• Bewertungsmaßstab: wesentlicher Unterschied (hochschulisch) bzw. Gleichwertigkeit (außerhochschulisch)

Beweislastumkehr und Mitwirkungspflicht

• Notenumrechnung bzw. Notenberücksichtigung (Verfahren, Methoden)

• Begründungspflicht bei Ablehnung und Rechtsmittelbelehrung

In die Überarbeitung waren die Prüfungsausschussvorsitzenden (PAV) eingebunden, mit denen sich die Vizepräsidentin für Lehre und Studium, der Justiziar und der Leiter des Hochschulreferats Studium und Lehre pro Semester treffen. Auf Wunsch der PAV wurde ein Austauschforum etabliert, das zur Qualitätssicherung der Anerkennungspraxis genutzt wird. Dabei wird zur stärkeren Fokussierung auf Learning Outcomes bei der Entscheidungsfindung hochschuldidaktische Expertise eingebunden. 

Lernprozesse sind handlungsorientiert, komplex und nachhaltig anzulegen sowie auszuweisen, so dass Kompetenzen - unabhängig davon, wo sie entwickelt wurden - aktualisierbar und identifizierbar bleiben. Mit Hilfe kompetenzorientierter Learning Outcomes können erbrachte Leistungen nachvollziehbar identifiziert und taxonomisch verortet werden. Lernprozesse sind handlungsorientiert, komplex und nachhaltig anzulegen sowie auszuweisen, so dass Kompetenzen - unabhängig davon, wo sie entwickelt wurden - aktualisierbar und identifizierbar bleiben

*Die Studien- und Prüfungsordnung der TH Köln sowie das NRW Hochschulgesetz verwenden die Bezeichnung Anerkennung auch für außerhochschulische Kenntnisse und Qualifikationen.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.th-koeln.de/hochschule/studiengangs--und-curriculumsentwicklung_49326.php

Ansprechpartner für Rückfragen:
Jan Rathjen (Leiter Hochschulreferat Studium und Lehre)
jan.rathjen@th-koeln.de
Tel.: +49221 8275 3114

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